Lebenslang! Kein Richterspruch hat sie verurteilt. Ganz aus freien Stücken fügen sich Menschen heutzutage dem Schlagwort »lebenslanges Lernen« – und finden oft sogar gefallen daran, ihre Welt auf immer wieder neue Weise zu entdecken. Damit das nicht zur lebenslangen Überforderung und Leistungsstress wird, sollte man einigermaßen entschieden vorgehen. Gelingt das nicht, können Coaches einem dabei helfen, private und berufliche Ziele effektiver zu erreichen. Und diese Unterstützung wird gebraucht. Da kann man schon mit dem Gedanken spielen, selber Coach zu werden.
Eines der weltweit führenden Programme ist die Erickson Coaching Ausbildung. In mehr als 30 Standorten werden am Erickson College International professionelle Coaches ausgebildet – unter anderem auch in Berlin. Vier Basismodule vermitteln die Grundsätze des Coachings und können ganz flexibel auch standortübergreifend absolviert werden. Gleich im ersten Modul lernt man spezifische Fragetechniken des lösungsorientierten Coachings, die dazu dienen, die Klienten sicher durch den Coaching-Prozess zu führen. Im zweiten Modul liegt der Fokus darauf, gemeinsam mit dem Klienten aus dessen Fragen die passende Strategie zu entwickeln und zu implementieren, damit er seine Ziele auch erreicht. Gelingt es, wichtige Kernglaubenssätze des Klienten herauszuarbeiten, kann das zur nachhaltigen Motivation und dem benötigten »langen Atem« beitragen. Methoden dazu vermittelt das dritte Modul. Abschließend wird im vierten Modul behandelt, wie sich Erfolg auf lange Sicht einstellt, und wie der Coaching-Prozess optimal abgeschlossen wird. Mit der Absolvierung der Module I bis IV ist die Grundausbildung abgeschlossen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich zum »Erickson Professional Coach ACTP, ICF« zertifizieren zu lassen. Dazu muss noch ein weiteres Modul – teilweise online – erfolgreich abgeschlossen werden.
Dann kann einen nichts mehr davon abhalten, um als frisch gebackener Coach andere Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen, erfolgreichen Weg zu finden. Ausgestattet mit einem Werkzeugkoffer mit verschiedenen Techniken und Tools, ist man nun für alle Coaching-Lebenslagen gut gerüstet. Andere auf ihrem Weg zu begleiten und mitzuerleben, wie sie ihre gesteckten Ziele plangemäß erreichen, macht im Übrigen auch kein schlechtes Gefühl.