Wie pflegt man die Aloe Vera Pflanze?

Die Aloe Vera Pflanze ist beliebt im Garten oder auf dem Balkon, jedoch nicht ganz einfach anzubauen und aufzuziehen in unseren Breitengraden. Wer es aber hier mit dieser Pflanze versuchen möchte, sollte ein paar Dinge beachten.

Am wohlsten fühlt sich die Aloe Vera in sandiger, trockener, lehm- und kalkhaltiger Erde. Besonders gut eigenen sich Erdmischungen aus Granitsplit oder grobem Sand. Sie wächst aber auch in gewöhnlicher Erde, diese enthält allerdings weniger Nährstoffe. Eine weitere Alternative sind fertige Kakteen- und Sukkulentmischungen. Anfänglich muss die Pflanze aber vor der prallen Sonne geschützt werden.

Die Aloe Vera Pflanze wächst schnell, sie ist aber anspruchsvoll. Stabile Temperaturverhältnisse und ein Platz mit viel Sonne sind wichtig. Ist die Pflanze in einem Topf, darf sich beim Gießen kein Stauwasser bilden. Die Aloe Vera Pflanze bevorzugt übrigens einen kleinen Topf. Ist der Topf zu groß, gedeihen hauptsächlich ihre Wurzeln, aber nicht ihre Blätter. Die Erde sollte immer ausgetrocknet sein, bis zum erneuten Gießen. Sie benötigt nur wenig Wasser und kann wöchentlich schwach konzentriert gedüngt werden. Je nach Einfluss von Sonne und Temperatur, sollte sie ein- bis zweimal pro Woche gegossen werden. Das Wasser darf nicht in den Blätter stehen bleiben, da so die Gefahr für Fäulnis besteht. Sobald das Wurzelwerk ausgewachsen ist, kann sie auch in den Garten, wenn möglich im Halbschatten oder in die Sonne, umgesetzt werden. Sie sollte aber vor starkem Regen geschützt sein.

Für die Überwinterung ist die Aloe Vera in einer Wohnung oder einem Gewächshaus, wo es nicht kälter als 10 Grad wird, bestens aufgehoben.