Früher oder später sind alle fällig. Neuwagen das erste mal nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate. Gemeint ist die Hauptuntersuchung, kurz HU. Die Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung Nach bestandener HU erhält das Fahrzeug auf dem Hinteren Kennzeichen eine Plakette mit Datierung der nächsten Fälligkeit, in den Fahrzeugschein kommt ein kleiner Stempel. Doch was wird geprüft, damit ein Auto überhaupt die Hauptuntersuchung besteht? Wichtig ist als erstes die Beleuchtung: Funktionieren die Scheinwerfer und strahlen diese ordnungsgemäß? Sind alle Blinker intakt und reagieren die Bremslichter bei Betätigung der Bremse? Auch das Licht bei Einlegen des Rückwärtsganges muss funktionieren.
Die Bremsanlage muss ebenfalls einwandfrei funktionieren, inklusive der Handbremse. Auch wird der Wagen auf eine Hebebühne gestellt und der Unterboden kontrolliert. Ein Ölverlust stellt ein immenses Hindernis dar, um die Hauptuntersuchung zu bestehen. Das Auto wird auch einem Rütteltest unterzogen. So kann gesehen werden, ob alle Teile fest sitzen und die Federn noch ordnungsgemäß funktionieren. Es gibt noch einen wichtiger Punkt und das ist die Abgasuntersuchung. Hierbei wird geprüft, ob sich die Abgase des Autos im Rahmen befinden oder ob beispielsweise ein Defekt des Katalysators vorliegt. Auch zu laute Bauteile, wie ein Loser Auspuff oder gar ein modifizierter können das Bestehen der Untersuchung verhindern.
Schlussendlich ist der positive Abschluss der Hauptuntersuchung auch von banalen Dingen abhängig. Dazu gehört auch, dass die Scheibenwischer noch anständig wischen oder der Wassertank zur Scheibenreinigung noch ausreichend gefüllt ist. In manchen Fällen soll es auch schon gereicht haben, dass die Pedalgummis einen zu hohen Abnutzungsgrad erreicht hatten. Mit diesen Informationen und einer guten Werkstatt als Partner sollte das bestehen der Untersuchung kein Problem darstellen.